Kraftvolle Zusammenarbeit im Unternehmen

Komplexe Themen erfordern gemeinsam Bearbeitung und ermöglichen dadurch mitgetragene Lösungen.

Die Kunst gute Gespräche zu fuehren hilft die entsprechende Haltung und das Bewusstsein fuer einen kollektiven, gemeinsamen Weg zu festigen. So wie man selbst das Vertrauen zu solchen Moeglichkeiten zulaesst, so erlangen auch alle Betroffenen, Beteiligten den Mut zur Selbstbeteiligung. So kann man auch erfahren Konflikte (Widerstaende) als besondere zusaetzliche Dynamik einer wertschaetzenden Kooperation zu nutzen.

In einer Zeit, wo wir auf unsere Leistungsträger aufpassen müssen und für Neubewerber ein attraktives, eigenverantwortliches Arbeitsumfeld geben wollen, ein glaubwürdiger Beitrag.

Was brauchen wir für eine Kraftvolle Zusammenarbeit?

Haben wir nun genug Verständnis bekommen sowie das richtige Bewusstsein und die grundlegendeHaltung dazu, wie wichtig der an der Aufgabe, am Gesamtziel beteiligte Mensch ist, erkennen wir, wieviel Potential in einer kraftvollen Zusammenarbeit liegt. Sich dem Konflikt zuzuwenden, sich ihm zu stellen und den Konflikt als kreative Kraft zu nutzen – das ist die Stärke, an der wir wachsen.

Dabei haben heute die Herausforderungen der so genannten VUCA-Welt10 (Volatility, Uncertainty, Complexity and Ambiguity) eine große Bedeutung. Auf Deutsch bezeichnet dieses Acronym die Begriffe Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit. Das mag zunächst pessimistisch klingen, doch eine neue Welt öffnet immer auch neue Chancen:„Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.“–Franz. Schriftsteller und LiteraturnobelpreisträgerVolatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity kommen sowohl extern als auch intern auf unsere betrieblichen Organismen zu.An den Berührungspunkten treffen Menschen von extern oder auch von intern aufeinander und es kommt zu einer Reibung von Einstellungen und Annahmen. Diese zeigen sich in Form von Widerstand oder eben als Interessenskonflikt. Will man hier bestehen, braucht es Mut, Vertrauen und gelebte, kraftvolle Zusammenarbeit.

Was unsere Zusammenarbeit unterstützt, wie wir arbeiten?

Wollen wir diese wirklich komplexen, vielleicht auch manchmal chaotischen Themenstellungen effektiv bearbeiten, brauchen wir alle im Boot, Vertrauen zueinander und eine gemeinsam mitgetragene Richtung (Ziel & Zweck, ein erwartetes Ergebnis) –einen allseits anerkannten Weg, der uns zusammenhält.

Die Herangehensweise an die Lösungssuche ist dabei entscheidend: Die Art, wie wir führen, hängt stark davon ab, wie wir die Realität verspüren. Dave Snowden unterscheidet in seinem „Cynefin-Rahmen“ fünf Domänen der Realität, die ein gegebenes System abbilden kann.

Groundwork –Grundlagen und Fundamente der kraftvollen Zusammenarbeit

Kraftvoller Zusammenarbeit „Raum geben“

Die Menschen, die unsere Organisationen ausmachen, sind nicht nur im Stande, sich selbst zu organisieren, Führung zu übernehmen und für außerordentliche Ergebnisse zusammenzuarbeiten, sondern sie wachsen auch während des Prozesses, um die beste und stärkste Version ihrer Beiträge einzubringen.Wir nennen das Groundwork, die Grundlagen kraftvoller Zusammenarbeit. Indem wir diese Grundlagen praktizieren und die Fundamente beachten, können wir bewusst hervorragende Bedingungen zur Selbstorganisation und andere für jene Kapazitäten schaffen, die wir als essentiell für kraftvolle Zusammenarbeit, ein ernährendes Leben, erzeugende Bewegung und innovative Lösungen in komplexen, anpassenden Systemen wie dem unseren sehen.

Die sechs Fundamente liegen auf zwei sich scheinbar gegenüberliegenden Kräften, dem Beziehungspfeil und dem Richtungspfeil.Wirken diese zueinander entsteht die Energie zur Zusammenarbeit.„Ideen ohne Aktion oderInspiration, ohne Arbeit sind bedeutungslos. Beide brauchen sich gegenseitig.“ – Jos Schuylenburg

Zuhören und verstehen mit der U-Theorie

Das rechte Bewusstsein und die Haltung unterstützen die Arbeit miteinander.Allseits glaubhaftes und nachhaltig wirksames „Leben“ braucht das sichtbare „Wollen“:

  • das Erkennen, Ansprechen und Verstehen
  • das Willkommen-Heißen von Unterschieden, Widerständen und aufkommenden Konflikten
  • das offene Ansprechen von vermeintlichen Fehlern in beiden Richtungen
  • das vorrangige Streben nach dem nächsten, gangbaren Weg
  • das Verstehen-Wollen des Gegenübers, anstatt nur selbst Recht zu behalten

Eine gemeinsame Basis
Häufig geht viel Zeit und Energie in der Gruppe verloren, weil wir uns in Diskussionen über unterschiedliche Meinungen und Wege verlieren. Entscheidet euch ganz bewusst dafür, euch mehr auf das zu konzentrieren, was euch verbindet, als auf das, was euch trennt: wenn wir auf das achten, was wir teilen, finden wir den gemeinsamen Weg vorwärts.

Aktiv zuhören
Hört mit echtem Interesse zu, und ladet alle Teilnehmenden dazu ein, ihre Gedanken, Meinungen und auch Gefühle offen auszudrücken. Wenn wir mit unserem ganzen Wesen auf mehr als nur die Worte achten, dann fühlen sich die Leute gehört und verstanden. Ihre Energie kann so in neue Bahnen fließen und sie kommen wie von selbst miteinander in Kontakt

Der Umgang mit komplexen Herausforderungen (Cynefin-Rahmen)

Die Herangehensweise an die Lösungssuche ist dabei entscheidend: Die Art, wie wir führen, hängt stark davon ab, wie wir die Realitätverspüren. Dave Snowden unterscheidet in seinem „Cynefin-Rahmen“ fünf Domänen der Realität, die ein gegebenes System abbilden kann. Das System, je nach Stand der Komplexität und Ordnung, schlägt vor welche Strategie möglich sind, um in der gegebenen Situation eine entsprechende Wirkung zu erzielen.

Kommunikation statt Information

Wollen wir wirklich die kollektive Intelligenz aktiv halten kommt es darauf an, dass alle Beteiligten Gelegenheit finden „angstfrei“ und direkt über mögliche Unterschiede, Widerstände, entstandene Engpässe oder auch Ergänzungen Hierarchie übergreifend zu sprechen.

Die Kreise stehen für sich, beeinflussen sich aber gegenseitig. Manager oder Teamleiter selbst können mit diesem Modell ihr Team gezielt entwickeln und den Weg zur kraftvollen Zusammenarbeit beschreiten.

Aktives Konfliktmanagement in der Aufgabe im Team nutzen

Möchte ich mein Team, meine Zusammenarbeit im beruflichen Alltag, respektvoll, konstruktiv, effektiv gestalten, muss ich Interessensunterschiede, Konflikte, Widerstände erkennen und möglichst früh ansprechen.

Innerbetrieblicher Umgang mit Konflikten

Wertschätzende Einigung ist wichtiger, als Recht zu haben.

Gelingt uns das, werden die Menschen, als Kunde, Lieferant, Mitarbeiter oder Führungskraft erkennen, dass uns allen die Zusammenarbeit wichtig ist und wir auf Fairness vertrauen, dass wir eben jetzt das Bestmögliche erreichen werden. Die entsprechende Haltung und das Bewusstsein helfen uns, wenn wir diesem „forschenden“ Weg vertrauen wollen. Durch das Beteiligen am Thema, das Zuhören und Verstehen des Anderen entsteht die Emergenz (der innere Antrieb), das Bestmögliche beizutragen –damit Mitverantwortung in der Umsetzung zu übernehmen und gegenüber Veränderungen offen zu bleiben.

Wie man eine glaubhafte mediative Umgebung herstellen kann
Grundsätzlich starten wir Wirtschaftsmediatoren mit Einzelgesprächen. Diese führen wir mit dem Auftraggeber, meist der Geschäftsführung, und vor allem mit den Konfliktparteien. Das dient vorwiegend dazu, um Vertrauen aufzubauen. Ein konstruktives Miteinander kann neu erarbeitet werden, die Mediation kann für alle Beteiligten die unterschiedlichen Beweggründe und Motivationen verständlicher machen. Erkannte, gemeinsame Interessen und Bedürfnisse unterstützen mögliche Lösungsansätze und weiterführende Vereinbarungen. Ein konstruktives Miteinander kann neu erarbeitet werden, die Mediation kann für alle Beteiligten die unterschiedlichen Beweggründe und Motivationen verständlicher machen. Erkannte gemeinsame Interessen und Bedürfnisse unterstützen mögliche Lösungsansätze und weiterführende Vereinbarungen.

Fortbildungen, Workshops & Kurse

Vertiefende Onlinekurse zum aktiven Konfliktmanagement (Teil I und Teil II stehen auf Anfrage zur Verfügung)

Aufbauend auf diese Kurse bietet der Autor besondere Intensiv-Gruppenworkshops zu externer sowie interner aktiver Konfliktarbeit:
Einführung für Führungskräfte
Zusätzliche Gruppentermine (Firmen, Vereine, Gemeinden) können bei einer Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen und bei Buchung beider Teile der Präsenzkurse, in Abstimmung mit dem Trainer, vereinbart werden.

Gruppen-Workshops Für eigenverantwortliche Bearbeitung und Entwicklungvon betrieblichen Themen in Teams

  • Workshop A: Interessensbezogenes Verhandelnim Vertrieb bei komplexen Umfeld
  • Workshop B: Groundwork-Grundlagen zu den sechs Fundamenten einer kraftvollen Zusammenarbeit
  • Workshop C: Mediative Kommunikation mit Information
  • Workshop D: Durch Zuhören und Verstehen handeln(U-Theorie)
  • Workshop E: Konfliktlotsenausbildung

Terminabsprache und gezielte Abstimmung der Themen auf Ihre betrieblichen Bedürfnisse nach Absprache mit dem Trainer:
werner.danda@aon.at
Mobil: +43 (0) 664 2606076

Groundwork – The Nature of Organizing

GROUPWORKS

ERFOLGSMUSTER FÜR DIE ARBEIT MIT GRUPPEN UND TEAMS

Kommunikation ist der Schlüssel für das gesellschaftliche Miteinander – Dialog und Austausch beeinflussen die Gestaltung unserer Welt, in der Vergangenheit und in der Zukunft. Genau diesen Punkt greift das Group-Works–Kartensets auf und präsentiert das grundlegende Wissen, welches das Arbeiten in Gruppen und Teams sowie derer Wissenstransfer und -zusammenführung erfolgreich macht.

Kundenstimmen

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